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so sieht also eine freiheitliche demokratische gesellschaft aus..

klartext von ingo schulze in der süddeutschen. 100% zustimmung.

Demokratie wäre, wenn die Politik durch Steuern, Gesetze und Kontrollen in die bestehende Wirtschaftsstruktur eingriffe und die Akteure an den Märkten, vor allem an den Finanzmärkten, in Bahnen zwänge, die mit den Interessen des Gemeinwesens vereinbar sind. Es geht um die einfachen Fragen: Wem nutzt es? Wer verdient daran? Ist das gut für unser Gemeinwesen? Letztlich wäre es die Frage: Was wollen wir für eine Gesellschaft? Das wäre für mich Demokratie.

interessanter beitrag zur aktuellen situation der erstarkens der bürgerpartizipation.

diskussionen um das netz basieren fast ausschließlich auf der prämisse des ’technological determinism’. ich sehe hier einen großen fehler: meiner meinung bestimmt letztenendes die gesellschaft, zu welchem zweck technologie benutzt wird. ich sehe immer mehr menschen die unzufrieden damit sind, wie die systeme seit einiger zeit (nicht mehr) funktionieren. auch der rückzug ins private klappt immer weniger. dieser gesellschaftliche zeitgeist ist der grund und auslöser für die entwicklungen in diesem jahr, das ‘internet’ nur der katalysator. ich bin jedenfalls sehr gespannt auf 2012!

das rad der geschichte ist in schwung gekommen. wir sind am ende einer ära.