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zwar wird im film nicht deutlich, ob die einkäufer tatsächlich repräsentativ waren oder eher die ausnahmer darstellten, dennoch interessantes experiment.

da frage ich mich: hören die leute nicht zu, verstehen sie es nicht, oder ist es ihnen wirklich egal?

wer zeigen will dass es ihr/ihm nicht egal ist, kann morgen auf die strasse gehen:

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am wochenende fand der 4. Heldenmarkt in berlin statt. 147 aussteller präsentierten ihre nachhaltigen produkte auf 3.000qm, erstmals auf zwei etagen. dazu gab es ein programm mit verschiedenen vorträgen und workshops, zu themen wie social entrepreneurship, lebensmittelspekulation, fairtradeproduktion, ökologischen reisen oder zertifizierungsstandards. laut veranstalter waren an den beiden tagen 6.000 menschen gekommen um sich ein bild von nachhaltigem konsum zu machen. ich mischte mich für RESET unter das publikum und berichte in deren blog von meinen Eindrücken. vollständigen bericht bei RESET.to lesen

the other day i mentioned biomimicry and how important i believe it to be. perhaps one of the most famous proponents of this is gunter pauli, who i had the chance to hear talk at this year’s (wonderfully organized) vision summit. pauli is the mastermind behind ZERI and the blue economy– a visionary entrepreneur and author with a fascinating mind. in this video he visits günter faltin’s laboratory for entrepreneurship and talks about biomimicry (sorry, it’s in german):

not only is pauli a huge fan of learning from nature, he’s also strongly believes that a massive wave of entrepreneurship will lead us towards the future. to push this movement forward, pauli shares his extensive knowledge of exciting and disruptive innovations, and presents 100 business models that just need driven individuals to implement them:

what i like most about pauli is his impatience with solutions that ‘do no harm’ and his insistence on solutions that have highly positive impacts. this kind of broader (re-)thinking highly resonates with me. and it reminds me that i’ll have to write a post on cradle-to-cradle soon.

“wenn – wie uns die statistiker versichern – jeder ungefähr 20 wochen seines lebens im auto im stau verbringt und ich verzichte darauf, dann habe ich zwanzig wochen lebenszeit gewonnen. das ist ja kein Verzicht. wenn ich diesen dreck nicht mehr esse, der über die massentierhaltung produziert wird, ist das auch kein verzicht.

die leute halten dinge für bestandteile ihrer lebensqualität, obwohl es sie krank macht, obwohl es sie nervös macht, obwohl es ihnen die zeit stiehlt und so weiter. das sind entfremdete bedürfnisse und man befindet sich im irrtum, wenn man glaubt, man müsse sie befriedigen.”

– harald welzer

utopia artikel von 2010 über die chega initiative von biobauern in südbrasilien deren existenz vom pestizid endosulfan bedroht wird.