das portal lebensmittelklarheit.de der verbraucherzentrale ist inzwischen ganz schön in die schlagzeilen geraten. richtig so, und ich hoffe auch dass die “lebensmittelindustrie” sich weiter so heftig gegen dieses portal wehrt– dies unterstreicht doch nur deren verachtenswerten methoden und praktiken. dieser industrie vertrauen wir unsere ernährungs- und gesundheitssicherheit an; wie man das aber kennt, ist dort einzig der profit im blick (na gut, vielleicht auch noch die egos einiger vorstände).

ich hoffe das portal bietet eine sinnvolle plattform zur information über lebensmittelprodukte und wird nicht durch umständliche meldeprozesse, unübersichtliche “diskussionsforen” und schlicht “information overload” unpraktisch für den durchschnittsbürger. denn dort muss es ankommen, dass in den supermarktregalen ziemlich viel “dreck” steht.

die größte hoffnung ist jedoch, dass dies nur der erste schritt bleibt! eine offizielle produktbeurteilung/stellungnahme von hoher autorität würde helfen, den werbe-medial verbreiteten “wahrheiten” entgegenzuwirken. ansonsten sollte auch dringend nochmal über eine verpflichtende lebensmittelkennzeichnung nachgedacht werden.

an dieser stelle kommt man nicht umher, auf die tolle arbeit von thilo bodes foodwatch organisation hinweisen, die seit 2002 an diesem thema arbeiten. deren portal abgespeist.de ist quasi das original von dem sich die verbraucherzentrale wohl vieles abgeschaut hat. im aktuellen greenpeace magazin gibt es dazu noch ein lesenswertes interview mit anne markwardt.

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